Die Hocker von der „Plaza Arenas“

Hartmut ist fasziniert von den Hockern der Händler auf dem Markt „Plaza Arenas“, einer ehemaligen Stierkampfarena in der Altstadt von Quito. Vor Allem die Schweißer und Schlosser, die hier in ihren Parzellen Aufträge aller Art entgegen nehmen, haben sich selbst ungewöhnlich individuelle Hocker und Stühle für den Eigenbedarf gebaut. Dies ist keine Handelsware! Anfangs wollten die Marktleute diese (für Hartmut) „Objekte der Begierde“ nur sehr ungern herausrücken. Doch in geschickten diplomatischen Verhandlungen überzeugte er sie von seinem Vorhaben: Er würde sich die schönsten Exemplare für den Zeitpunkt der Ausstellung ausleihen, sie im Katalog abbilden und auch die Händler namentlich und mit Portraitfoto verewigen. Bald waren über zwanzig Schemel und Stühle zusammengekommen, ein Riesenerfolg!

Die Gebrüder Tigse sind stolz auf das Prachtstück ihres verstorbenen Vaters, das auf dem ganzen Markt bekannt ist und uns von mehreren Personen glühend heiß empfohlen wurde. Zu den Hockern gibt es viele Geschichten…

…auch diese Sitzgelegenheiten gehören dem Tigse-Acosta-Clan.

Don Miguel Obando mit dem Hocker, auf dem schon seine Mutter zwanzig Jahre lang gesessen hat.

Señor Toapanta konnte uns seinen Hocker nur im Tausch gegen einen Ersatz mit geben, da der Hocker seit dreißig Jahren tragendes Stützelement seines Stands ist und nach der Ausstellung auch wieder sein wird.

Hier bringen Menja und Guido Ersatz für die heißgeliebten „taburetes“.

1 Auto, 3 Menschen und 21 Stück wundervolles Sperrgepäck!

Advertisements

2 Gedanken zu „Die Hocker von der „Plaza Arenas“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s