Rundgang

 

 

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Eröffnung

Eröffnungszeremonie mit Ansprachen von: Valeria Torres (Direktorin Casa de las Artes La Ronda), Alicia Loaiza (Direktorin Centro Cultural Metropolitano), Ileana Viteri (Galeristin und Professorin für Kunstbetrachtung), Peter Linder (deutscher Botschafter in Ecuador), Hartmut Landauer und Menja Stevenson (den Künstlern), der Oberbürgermeister von Quito war verhindert.

Ileana Viteri hält eine wunderbare Einführung in unsere Arbeit.

Absoluter Publikumsrekord in der Casa de las Artes La Ronda: gezählte 450 Gäste waren gekommen.

Francisco Morales (Kurator des Centro Cultural Metropolitano), Valeria Torres und Daphne Frank (Überraschungsgast, eine Freundin aus Hartmuts Schulzeit in Quito).

Guido Yacelga und seine Frau Patricia Aldaz unsere großen Förderer in Quito.

Das Catering wurde von der Deutschen Botschaft gesponsert: leckere Säfte, chilenischer Rotwein, Empanadas und Schokoladenfondue.

Menja führt Botschafter Peter Linder durch die Ausstellung.

Ausstellungsaufbau: fase caliente (heiße Phase)

Menja bei der Arbeit zu „Ecuacolor“

Hartmut montiert seine Fotoserie „Transition“.

„Proyecto Rolex“ wird vollendet.

Nachts um 1 Uhr werden meine Plots geliefert… ich war dem Wahnsinn schon nahe und doch dankbar!

Am nächsten Morgen wird gehängt. Die Bilder gehören zu Menjas Installation „Chuskai“ (quechua für  Leere). Abgebildet sind geflickte und leere Nischen und leere Tafelbilderrahmen der Kirche San Francisco.

„Aquí no hay espacio pero hay cariño“ die zweite Collage aus Plastiksäcken, sog. Costales, in der nächtlichen Produktion.

Um 3 Uhr steht fast alles! Um 19 Uhr ist Eröffnung!

Minga

„Minga“ ist das indianische Wort für eine „gemeinschaftliche Anstrengung“. Die Arbeit „cuide su cartera“, eine Collage aus Plastiksäcken, ist im Teamwork entstanden. Alle haben mitgeholfen.

Das Ergebnis ist so schön geworden, dass wir uns entschieden haben es im Ausstellungsraum und nicht wie ursprünglich geplant im Patio zu zeigen. Für den Patio machen wir in einer neuen Minga eine andere Collage.

… der Ausstellungsaufbau hat begonnen

Auf dem Tisch des Stempelmachers liegt unser „transition zone“ Stempel. Er wird unseren Katalog zieren.

Unsere Mützenportraits sind endlich fertig geworden, handgestrickt von einer Otavalo-Indianerin.

Stilleben auf und mit den „taburetes“, Security und Personal der „Casa de las Artes La Ronda“.

Der letzte Cowboy von Quito.

Besprechung mit dem Fotografen Christoph Hirtz. Hartmut wird seine Serie „Transition“ zeigen und Christoph, ein alter Freund, hat Tipps und Connections.

In der „La Ronda“ wird draußen gefeiert und drinnen gearbeitet. Die „Casa de las Artes“ befindet sich auf der einzigen Partystraße von Quitos Altstadt. Diese ist bewacht und hier kann man auch im Dunkeln flanieren.

Der Beamer wir diebstahlsicher in einem Gitterkäfig an die Decke montiert.

Die Hocker von der „Plaza Arenas“

Hartmut ist fasziniert von den Hockern der Händler auf dem Markt „Plaza Arenas“, einer ehemaligen Stierkampfarena in der Altstadt von Quito. Vor Allem die Schweißer und Schlosser, die hier in ihren Parzellen Aufträge aller Art entgegen nehmen, haben sich selbst ungewöhnlich individuelle Hocker und Stühle für den Eigenbedarf gebaut. Dies ist keine Handelsware! Anfangs wollten die Marktleute diese (für Hartmut) „Objekte der Begierde“ nur sehr ungern herausrücken. Doch in geschickten diplomatischen Verhandlungen überzeugte er sie von seinem Vorhaben: Er würde sich die schönsten Exemplare für den Zeitpunkt der Ausstellung ausleihen, sie im Katalog abbilden und auch die Händler namentlich und mit Portraitfoto verewigen. Bald waren über zwanzig Schemel und Stühle zusammengekommen, ein Riesenerfolg!

Die Gebrüder Tigse sind stolz auf das Prachtstück ihres verstorbenen Vaters, das auf dem ganzen Markt bekannt ist und uns von mehreren Personen glühend heiß empfohlen wurde. Zu den Hockern gibt es viele Geschichten…

…auch diese Sitzgelegenheiten gehören dem Tigse-Acosta-Clan.

Don Miguel Obando mit dem Hocker, auf dem schon seine Mutter zwanzig Jahre lang gesessen hat.

Señor Toapanta konnte uns seinen Hocker nur im Tausch gegen einen Ersatz mit geben, da der Hocker seit dreißig Jahren tragendes Stützelement seines Stands ist und nach der Ausstellung auch wieder sein wird.

Hier bringen Menja und Guido Ersatz für die heißgeliebten „taburetes“.

1 Auto, 3 Menschen und 21 Stück wundervolles Sperrgepäck!

„Proyecto Rolex“ by Menja Stevenson

Mit Hilfe der Restauratoren des Centro Cultural Metropolitano arbeite ich gerade an meinem „Proyecto Rolex“. In mehreren Schritten vergolde ich Plastikuhren, die als Geschenke aus der Piñata fallen (ecuador. Version des „Topfschlagens“).
Gold ist hier sehr wichtig und allgegenwärtig: die Kirchen sind voll von geraubtem Inkagold und jeder Ecuadorianer träumt von seiner Rolex.

Die Uhren werden mit „Mixtion“ vorbereitet, einer Mischung aus Leinöl und Lösemittel. Später wird das Gold durch die „Mixtion“ haften.

Luft anhalten: Oro alemán, echtes Blattgold aus Deutschland!